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Die zuständige Tarifkommission der IG Metall Bayern nahm das Ergebnis einstimmig an. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und ist damit frühestens zum 31. Mai 2017 kündbar. Nach mehreren anderen Tarifbezirken haben die IG Metall und der zuständige Arbeitgeberverband am 27. Juni auch für Bayern einen Tarifabschluss im Kfz-Handwerk erzielt. Sämtliche Entgelte steigen demnach ab dem ersten Juli 2017 um 2,9 Prozent, ab November 2018 um weitere 2,9 Prozent. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler bewertet das nach mehrstündiger Verhandlung vereinbarte Ergebnis positiv: „Die Entgelterhöhung, von der auch die Auszubildenden uneingeschränkt profitieren, übertrifft die aktuelle Preissteigerungsrate und bringt den Beschäftigten folglich einen spürbaren realen Einkommens- und Kaufkraftzuwachs.“ PM 20 / 28. Juni 2017: Wechsler: „Realer Einkommenszuwachs für die Beschäftigten“ Zum 1. September 2015 erhöhen sie sich für die ersten beiden Ausbildungsjahre um jeweils 21 Euro, im dritten Ausbildungsjahr um 23 Euro und im vierten Ausbildungsjahr um 25 Euro.

Die Tarifkommission war der Ansicht, dass der 25-monatige Tarifvertrag Planungssicherheit für die Zukunft gibt und in der Höhe eine gerade noch akzeptable Kompromisslösung zwischen beiden Seiten darstellt. Der Entgelterhöhung geht eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro für den Monat Juni voraus, Auszubildende erhalten 50 Euro. Für sie konnte die IG Metall Bayern auch die geforderte Übernahmeverpflichtung für zwölf Monate durchsetzen. Bislang galt lediglich eine Empfehlung zur Übernahme, so dass auch hier eine deutliche Verbesserung greift. . Weitere Änderungen und Forderungen der IGM konnten abgewehrt werden. Die Tarifverhandlungen begannen mit einer Forderung der IGM von 5,5% Lohnerhöhung für eine Laufzeit von 12 Monaten. Neben diesem Punkt wurden u.a. das Thema überobligatorische Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und Regelung eines Verkäuferfixums angesprochen. Die Ausbildungsvergütungen werden in zwei Stufen angepasst. „Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe bietet damit auch finanziell ein attraktives Ausbildungsangebot und signalisiert mit diesem Verhandlungsergebnis dem Nachwuchs, dass die Branche gute Arbeitsplätze und faire Einkommen bietet.

Nur unter dieser Betrachtung war dieser Kraftakt für das bayerische Kfz-Gewerbe noch vertretbar“, erklärt Klaus Dieter Breitschwert, Vorstandsvorsitzender der Tarifgemeinschaft des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes..