0611346979 info@waheeda.nl
Selecteer een pagina

Darüber hinaus soll der von BZA, iGZ und IG Metall am 11. April 2008 vereinbarte Fairness-Vertrag den Weg für Vergleiche zwischen der Verwendergesellschaft, der Agentur und der IG Metall oder den Betriebsräten ebnen. Diese Vereinbarungen werden die Leiharbeitnehmer besser machen, als wenn die Tarifverträge zwischen BZA, iGZ und IG Metall angewendet würden. Die Bestimmungen der beiden tariflichen Vereinbarungen, die im Mai 2003 zwischen DGB und BZA bzw. iGZ geschlossen wurden, haben einige gemeinsame Bestimmungen, unterscheiden sich jedoch im Detail. Sie weichen in vielerlei Hinsicht von dem ab, was in der Rahmenvereinbarung vom Februar 2003 festgelegt worden war. Die IG Metall hat auch eine Kampagne für den fairen Umgang mit der TAW (Leiharbeit fair gestalten) gestartet, um Leiharbeiter als Mitglieder zu rekrutieren und Gleichbehandlungsregelungen in Tarif- und Betriebsvereinbarungen durchzusetzen. Tarifverträge sind Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und eingetragenen Gewerkschaften, die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz des Arbeitgebers abdecken. Nach der DGB-BZA-Vereinbarung wird die Leistungsanforderung für urlaubs- und Weihnachtsgeldab 1. Januar 2006 auf sechs Monate reduziert. Diese Verringerung dieser Dienstleistungsanforderung ist von besonderer Bedeutung, da nach statistiken über Leiharbeit (für Juni 2002) etwa zwei Drittel der Leiharbeitnehmer für eine Dauer von weniger als drei Monaten beschäftigt sind. Dass Leiharbeit nun tarifvertraglich geregelt ist, ist nicht nur für den traditionellen Zeitarbeitssektor relevant, sondern auch für Leiharbeitnehmer in den “Personal-Service-Agenturen”, die auf der Grundlage öffentlicher Ausschreibungen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) eingerichtet werden sollen, um Arbeitslose vorübergehend einzustellen und kurzfristig einzustellen (DE02222203N). Eine Voraussetzung für eine Zeitarbeitsfirma, einen Vertrag über die Leitung eines PSA zu erhalten, ist die Einhaltung eines Tarifvertrags.

Ein Tarifvertrag ist der formelle Arbeitsvertrag, der nach Tarifverhandlungen ratifiziert und unterzeichnet wurde. Die Vereinbarung legt die Beschäftigungsbedingungen von Gewerkschaftsmitgliedern fest, deren Arbeit unter die Deckungsklausel des Abkommens fällt. Eine an einen Tarifvertrag gebundene Person kann mit ihrem Arbeitgeber auch über zusätzliche individuelle Geschäftsbedingungen einigen. Zusätzliche Geschäftsbedingungen: Tarifverträge geben den Zeitpunkt des Inkrafttretens an. Sie können angeben, dass verschiedene Teile des Abkommens zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft treten. Wenn kein Datum angegeben ist, tritt es an dem Tag in Kraft, an dem die letzte Partei es unterschreibt. Quelle: Tarifarchiv der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) In ihrer Stellungnahme zum gleichen Vorschlag stellte das iGZ fest, dass eine strikte Anwendung einer Gleichbehandlungsklausel den bürokratischen Aufwand auf ein inakzeptables Niveau erhöhen würde. IGZ begrüßte jedoch die Klausel, wonach ein angemessenes Sozialschutzniveau auch durch Tarifverträge gewährleistet werden könnte. Darüber hinaus hat iGZ von Anfang an gegen jede Aufnahme von TAW in die Dienstleistungsrichtlinie im Binnenmarkt einspruchswillen. Tarifverhandlungen sind der Prozess, der für die Aushandlung von Tarifverträgen verwendet wird.

Im Mai 2003 unterzeichneten Vertreter aller dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angeschlossenen Gewerkschaften mit zwei großen Arbeitgeberverbänden im Zeitarbeitssektor getrennte Tarifpakete.